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Trainingslager in Grenzau 2008


Vier „Liestaler“ (Davor, Flo, Roman, Wlady) und ein „Augster“ (Guido) machten sich gemeinsam am frühen Sonntagmorgen auf, um mit dem Auto nach Grenzau ins Trainingslager zu fahren. Nach knapp vier Stunden Reisezeit kamen wir beim Sporthotel Zugbrücke an. Dort trafen wir auf den „Liestaler-Kurzaufenthalter“ (Romeo), der sich kurzfristig entschlossen hatte, ebenfalls einen Tag unter Anleitung zu trainieren. Er verliess uns zu unserem Bedauern nämlich bereits am Dienstagmorgen wieder.

 

Am Nachmittag fand dann bereits ein erstes Highlight der Woche statt: das Spiel in der deutschen Tischtennis Liga zwischen Zugbrücke Grenzau und Werder Bremen. Fürs Heimteam traten Lucjan Blaszczyk (WR 45), Zoltan Fejer-Konnerth (WR 98) und Tomas Pavelka (WR 130) an. Ihnen stellten sich Seiya Kishikawa (WR 63), Trinko Keen (WR 50) und Lars Hielscher (WR 101) entgegen. Nach knapp drei Stunden und vier spannenden und hochklassigen Spielen gewann Grenzau mit 3-1. Speziell erwähnt werden kann wohl, dass unsere Regeln in Bezug auf das Material eine reine Farce sind. So durfte „Zolli“ nicht mit seinem Schläger spielen, da die Testbox aus für alle Beteiligten unerklärlichen Gründen rot anzeigte. Bemerkenswert, dass er mit Lucjans Schläger seine beiden Einzel dennoch erfolgreich gestalten konnte.

 

Am Abend, nachdem alle Teilnehmer des „Wochenkurses“ in zwei Gruppen eingeteilt worden waren, stimmten wir uns mit Bowling auf die kommenden Tage ein.

 






Da wir alle in die zweite Trainingsgruppe eingeteilt wurden, konnten wir am Morgen ein wenig länger im Bett liegen bleiben. Die Trainingseinheit begann jeweils um 10 Uhr und dauerte 90 Minuten. Am Nachmittag um 15 Uhr folgte die zweite Einheit. Unter fachkundiger Leitung von Anton Stefko (ehemaliger Bundesligaspieler) und seinem Team bestehend aus Xue Xin Wang (ehem. BL-Spieler), Yü Zimmermann (ehem. BL-Spielerin) und Sebastian Marx (ehem. Regionalliga-Spieler) konnten wir unsere technischen und taktischen Fertigkeiten verbessern. Das anstrengendste Training war für uns alle die Lektion am Balleimer, in welcher wir an unsere konditionellen Grenzen geführt wurden. Am Donnerstagnachmittag fand statt des Trainings ein Turnier statt. Während Roman und Guido darauf verzichteten und lieber Übungen spielten, trafen Davor, Flo und Wlady bereits in der ersten Runde auf sehr starke Spieler. Leider unterlagen alle Drei, konnten dafür aber in der Trostrunde für Furore sorgen: Davor gewann das Finale gegen Flo. Super!





Die Zeiten ausserhalb der geleiteten Trainings wurden entweder für freies Training, sofern in der Halle (bis zu 14 Tischen) noch Platz war, fürs Beobachten der Profis beim Training, für Erholung im Whirlpool oder für Käufe im TT-Shop genutzt. Roman verzichtete dieses Jahr (bedingt durch eine Erkältung) auf zusätzliche Fitnesstrainings im Fitnessstudio.

 

Bei unseren drei Hauptmahlzeiten konnten wir uns „à discrétion“ am Buffet bedienen. Die Auswahl war wieder einmal exquisit – vielleicht mal abgesehen vom Dessertbuffet, das immer in etwas das gleiche bot – und die Qualität der Speisen exzellent. Auf unserem Tisch stand mittags und abends jeweils ein Krug Mineralwasser, den wir nach Bedarf immer wieder füllen lassen konnten.

 

 



Die Abende verbrachten wir mit Bowlen, Pokern - Flo und Romeo brachten dabei durch ihr unentwegtes, inhaltleeres Gelaber den Schreibenden fast zur Weissglut - und Kegeln. Zudem weihte uns Andreas Holz, Geschäftsführer des TT-Shops, am Dienstagabend in die Geheimnisse des Tischtennismaterials ein. Selbst für „alte Grenzau-Füchse“ ist dieser Termin immer wieder ein Leckerbissen, da Andreas die eher trockene Materie mit viel Humor und Spass vermittelt. Vor dem Schlafengehen konnten wir den Tag in der „Cube-Bar“ bei einem feinen Drink (nicht-alkoholisch oder alkoholisch) gemütlich ausklingen lassen.






 

Am Freitagmittag mussten wir nach dem Mittagessen leider bereits die Heimreise antreten. Da in Deutschland Feiertag war, hielten sich üblichen Staus bedingt durch den beruflichen Feierabendverkehr in Grenzen.

 

Nun liegt es an allen selbst, das Gelernte in der Praxis erfolgreich umzusetzen. Im Gegensatz zum Schreibenden - eine Frage des Kopfes - scheint das allen anderen mehrheitlich gut zu gelingen.

 





Für den Bericht und Fotos

Guido