10. Runde: Winznau – KV Liestal 5

Einmal ist immer das erste Mal. So mussten wir letzten Samstag erstmalig an einem Samstagnachmittag zum Match antreten. Winznau lässt in seinen Heimspielen gerne Junioren zum Zug kommen, darum liess sich das Spiel nicht auf einen Abend verschieben, wie wir es gerne gehabt hätten.

Wir fuhren deshalb auch nur zu zweit (Stan und Peter) ins neblige Mittelland, Andy war im Skiweekend und von den Junioren wollte uns keiner begleiten. Winznau spielte mit Vater Guido und Tochter Larissa sowie Jose, alle D2.

 

Vor unseren Gegnern hatten wir Respekt, auch wenn sie abgeschlagen auf dem letzten Platz lagen/liegen und wir sie in der Vorrunde 10:0 deklassiert hatten. Ihre Junioren spielen gefährlich, angriffiges Tischtennis, welches sie - wohl in Niedergösgen - einüben. Ihr Betreuer kam auf jeden Fall aus Niedergösgen.

 

Wir wollten trotz den drei Forfaitniederlagen 3 Punkte mitnehmen und durften uns also höchstens eine Niederlage leisten. Es begann aber denkbar schlecht, denn ich verlor gegen Guido 2:3, nachdem ich die ersten zwei Sätze noch deutlich gewonnen hatte. Guido fand danach meine Schwachstelle und liess mir keine Chance mehr. Stan spielte gegen den unangenehmen Jose. Jose hat diese Saison schon einige starke Spieler geschlagen, aber Stan konnte sich dank seiner Routine in drei Sätzen durchsetzen.

 

Im nächsten Spiel gegen Guido hatte Stan keine Mühe und gewann wieder in drei Sätzen. Ich traf auf Larissa, die bei jeder Gelegenheit angriff, was mir eigentlich gar nicht liegt. Zum Glück spielte sie sehr fehlerhaft, was ich zu meinen Gunsten ausnutzen konnte. Ich siegte schlussendlich recht problemlos in drei Sätzen.

 

Im Doppel trafen wir auf Larissa und Jose. Die beiden griffen konstant an, was ihnen aber selten gut gelang. Wir profitierten von deren enorm hohen Fehlerquote und mussten nur schauen, dass sie nicht plötzlich doch noch ins Spiel kamen. Wir siegten dann auch diskussionslos.

 

Ich traf dann noch auf Jose. Auch hier setzte sich meine Erfahrung und kleinere Risikobereitschaft gegen seine höhere, aber fehlerhafte Spielkunst durch. Den dritten Satz gewann er zwar nach abgewehrtem Matchball, aber zum Glück startete er miserabel in den vierten Satz, wo ich dann den Sack zumachen konnte. Gegen Stan spielte Larissa stark auf. Endlich machte sie weniger Fehler und brachte ihr Angriffsspiel oft durch. Stan musste in den fünften Satz, wo er sich dank guter Services aber doch noch durchsetzen konnte.

 

Es war der erwartet schwierige Gang zum Tabellenletzten, aber wir holten unsere drei Punkte!

 

Peter

 

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